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Seit langer Zeit bin ich mit Leib und Seele Musiker, Songwriter und Texter. Anfänglich nur englischsprachig, wagte ich mich ca. 2003 auch daran deutsche Texte zu schreiben. Für meinen Geschmack ist es nicht ganz einfach, gute deutsche Texte zu schreiben, ohne einerseits in allzu seichte Fahrwasser zu geraten, oder sich andererseits einer Sprache zu bedienen, die für den (Pop-)musikalischen Bereich nicht praktikabel ist. Ich denke, ich habe für mich einen Weg gefunden diese Gratwanderung zu meistern, wenn es auch zuweilen ein arger Balanceakt ist. Der Pfad ist schmal und manchmal schlüpfrig...

Ein Songtext ist natürlich ohne das dazu gehörige Stück Musik nicht komplett. Das geschriebene Wort, noch unverstärkt von musikalischer Energie und Emotion nur ein halber Genuß. Beides zusammen ergibt - im Besten Falle- eine Symbiose, bei dem der Eine Teil den Anderen erklärt und manchmal erst so zu einer verständlichen(oder interpretationsfähigen) Aussage macht .

Hörproben unter www.myspace.com/tomrohrmusik

Genug der Worte, lasst Worte folgen...   Hier nun einige Textproben, Viel Spaß beim lesen!

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Auf dem Weg(zum Meer)

Ich bin schon lange fort

Der Abschied fiel nicht schwer

Zwischen hier und dort

Auf dem Weg zum Meer

Ich schmeck das Salz, den Wind das Licht

Lass’ mehr zurück als ich vermiss

Und hoffe man vergisst mich nicht

Es kommt was kommt, es bleibt was ist

 

Es geht voran, ich bleib nicht stehn’

Ich seh’ die Sonne untergehen

Es zieht mich an, es treibt mich fort

Es bleibt viel mehr als dieses Wort

Es steht und fällt, es hält mich nicht

Wenn alles hier zusammen bricht

Es geht vorbei mit jedem Schritt

Es weht vorbei und nimmt mich mit und…

 

Nie war ich mir so sehr

War ich mir noch mehr

Auf dem Weg, auf dem Weg zum Meer

 

Es schreit mir täglich ins Gesicht

So wie’s mir geht, so bleib ich nicht

So weit, so weiter und so fort

Mich hält nichts mehr an diesem Ort und…

 

Nie war ich mir so sehr

War ich mir noch mehr

Auf dem Weg, auf dem Weg zum Meer

 

Ich bin schon lange fort

Der Abschied fiel nicht schwer

Zwischen hier und dort

Auf dem Weg, auf dem Weg zum Meer

 

© 2003 Thomas Rohr

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Frei zu sein

Es ist fast drei

Die Stadt schläft tief und fest, der Morgen ist noch weit

Ich gehe durch die Strassen und ich fühl mich frei

Nur ein paar Lichter sagen mir,  ich bin nicht allein

Vom Hafen weht ein leiser Wind

 

Es ist nicht leicht

Ich kann mich nicht entscheiden und es ist auch einerlei

Soll ich’s wirklich wagen, oder bleibt es dabei

Wenn’s zu sehr weh tut sag ich mir, ich bin nicht allein

Vom Hafen weht ein leiser Wind

 

Frei zu sein, ist manchmal nicht so leicht

Frei zu sein, bleibt meistens unerreicht

 

Es ist bald Zeit

Bevor die Stadt erwacht will ich bei dir sein

Wenn der Tag beginnt, dann ist es bald soweit

Ich spür dich und ich sag mir , ich bin nicht allein

Vom Hafen weht ein leiser Wind

 

Frei zu sein, ist manchmal nicht so leicht

Frei zu sein, bleibt meistens unerreicht

 

Frei zu sein

Frei zu sein

 

© 2007 Thomas Rohr

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Neue Ufer

Hab alle Banken ausgeraubt, mein altes Leben aufgebraucht

Alles weg, die Taschen leer, da ist nichts mehr was übrig wär’

Alle Zweifel sind verraucht, die alten Bilder sind verstaubt

Kein Verbrechen ungeklärt, es bleibt nicht viel, es wird nicht mehr

 

Neue Ufer, anderes Meer

Navigieren nach den Sternen

Neues Leben ungefähr

Nord-Nord-Ost und nicht mehr fern

 

Hab alle Sinne jetzt beisammen, alles andere drauf gegangen

Als ob hier wirklich nichts mehr wär, jetzt zu gehen, halb so schwer

Und alle Zweifel sind verraucht, die alten Bilder längst verstaubt

Das war in einem anderen Leben, neue werden jetzt vergeben

Neue werden jetzt vergeben

 

Neue Ufer, anderes Meer

Navigieren nach den Sternen

Neues Leben ungefähr

Nord-Nord-Ost und nicht mehr fern

 

Navigieren nach den Sternen

 

© 2007 Thomas Rohr

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Die Ruhe vor dem Sturm

Diese Stille, warm und schwer

Kein Hauch zu spürn’, die Luft vibriert

Schwarze Wolken am Horizont

Dunkelheit zieht übers Land

 

Die Ruhe vor dem Sturm

 

Bleiern schwebt ein süßer Duft

Irgendwas liegt in der Luft

Keine Zeit mehr, es ist zu spät

 Wenn Energie sich entlädt

 

Das ist die Ruhe vor dem Sturm

 

Keine Fragen, kein Geschwätz

Wann denn sonst, wenn nicht jetzt

 

Jeder weiß, wie es ist

Jeder weiß, so geht’s nicht

Nichts ist heilig und nichts umsonst

Keiner bleibt unverschont

 

Das ist die Ruhe vor dem Sturm

 

Keine Fragen, kein Geschwätz

Wann denn sonst, wenn nicht jetzt

Keine Klagen, kein Pardon

Zukunft ist morgen schon

Morgen schon

 

Die Ruhe vor dem Sturm

 

© 2007 Thomas Rohr

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Die Liebe findet dich

Eine Zeit lang sah es gut aus, so als hätt’ es mich erwischt

Sie ist ne’ Weile da gewesen, geblieben ist sie nicht

Seitdem bin ich auf der Suche, mal im Schatten, mal im Licht

Doch die Hoffnung auf Erlösung ist noch immer nicht in Sicht

Ich war in aller Herren Länder und hab’ keine Chance vertan

Hab gewartet, hab gebetet, ich glaub immer noch daran

 

Tausend Nächte, Tausend Tage

Eine Ewigkeit vermisst

Überall die selbe Frage

Ich weiß nicht wo sie ist

Du kannst ein Leben nach ihr suchen

Und findest sie doch nicht

Die Liebe findet dich

 

Ich war da, ich war dort, war an jedem anderen Ort

War ich endlich angekommen, war sie längst schon wieder fort

Ich hab’ noch nicht aufgegeben, war verzweifelt und verflucht

Ich bin trotzdem noch am Leben und ich hab noch nicht genug

 

Tausend Nächte, Tausend Tage

Eine Ewigkeit vermisst

Überall die selbe Frage

Ich weiß nicht wo sie ist

Du kannst ein Leben nach ihr suchen

Und findest sie doch nicht

Kannst nicht länger darauf warten

Die Liebe findet dich

 

© 2007 Thomas Rohr

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